Orgonenergie

Orgonenergie nach Wilhelm Reich

Orgon – die universelle Energie

Wenn jemand von Orgon spricht, so bezieht er sich zumeist auf die Forschungen von Wilhelm Reich. Doch dieser „Energieforscher“ der Neuzeit ist keinesfalls der „Entdecker“ des Orgons. Denn bereits in der Vergangenheit gab es Auffassungen von einer lebenspendenden, alles durchdringenden Energie.

Indianderstämme Nordamerikas bezeichneten eine unpersönliche, heilige, geistige Energie, welche die Natur belebt, als Manitu. Im pazifischen Kulturraum wurde das Wissen von einer universellen Lebenskraft über Generation überliefert, die Mana genannt wurde. Als Pneuma bezeichnete man in der antiken Medizin des mitteleuropäischen Raumes den „feurigen Lufthauch“. Zu jener Zeit ging man davon aus, dass dieses Pneuma eine feinstoffliche, jedoch materielle Energie darstellt. Man glaubte, dass diese feinstoffliche Energie im Blutkreislauf eines Menschen zirkuliert.

Bereits Aristoteles unterschied zwischen zwei Arten von Pneuma – ein durchdringendes und ein angeborenes. Platon vertrat die Idee einer Weltenseele, die das ganze Sein durchzieht und belebt. Wir finden in nahezu allen Naturreligionen und Zeitepochen den Ansatz einer alles durchdringenden, belbenden, feinstofflichen Energie.

Daher haben sich auch verschiedene Begrifflichkeiten für das Phänomen der lebensspendenden Energie entwickelt. Wilhelm Reich bezeichnete diese Energie als Orgon. Doch wir kennen sie auch als Odem, Qi, Prana, Prima Materia, Atman oder Od etc.

Das Wesen der Orgonenergie

Wilhelm Reich unterschied zwischen positivem und negativem Orgon. Negatives Orgon nannte er DOR (deadly Orgon). Positive Energie bezeichnete er als Orgon. Er diagnostizierte im Laufe seiner Forschungen, dass krank machendes DOR in heilendes Orgon umgewandelt werden kann. Außerdem entwickelte er sogenannte Orgonakkumulatoren. Nach Meinung von Wilhelm Reich sollte sich in einem Orgonakkkumulator Orgonenergie verdichten.

Während sich Wilhelm Reich mit dem technischen Aspekt von Orgon beschäftigte, widmeten sich andere Kulturen den Prinzipien der feinstofflichen Energie. Speziell im Qi Gong geht man von bestimmten Verhaltensweisen des Qi aus.

Man sagt, feinstoffliche Energie sei die Grundlage für die physische Entwicklung eines Körpers. Außerdem soll es die Qualität des Blutes beeinträchtigen, übertragbar sein und als Kraftquelle betrachtet werden. Laut gängiger Qi- Gong- Philosophie soll Orgon von einer elektrischen, expansiven Note geprägt sein. Orgon soll übertragbar sein. Orgon reagiert auf die Aufmerksamkeit des Menschen. Zudem sagt man im Qi Gong, dass feinstoffliche Energien mit bestimmten Ladungen – negativ oder positiv aufgeladen werden können.

Orgon ist eindeutig ein Begriff der Neuzeit, doch seine gesund erhaltende Wirkung auf den Menschen ist seit jeher bekannt und genutzt worden. Auch Menschen der Neuzeit sollten sich dieser Wirkung bewusst sein und jene gezielt in ihren Alltag integrieren.

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